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Auf meinem Blog erzähle ich über die Ereignisse im Laden, meine "Geistesblitze" und was sich sonst noch so bei Quiltini tut. Ich hoffe es gefällt Euch und würde mich über Euer Feedback freuen.

Eigentlich wollte ich beim Quiltertreffen im Mai alle rund um den großen Efeubrunnen im Hof versammeln. Da hätten wir jede Menge Babyelefanten und natürlich Euch untergebracht.

Leider ist uns der Wettergott nicht hold. Für morgen ist Regen angesagt. So müssen wir uns noch einmal mit einem virtuellen Treffen begnügen.

Diesmal habe ich für Euch etwas ganz Besonderes vorbereitet. Das Muster nennt sich "Invitation to the devil" - also Einladung zum Teufel.

Es macht viel her und ist recht schnell genäht - lasst Euch überraschen.

Wir befinden uns seid mittlerweile 4 Wochen im "Corona-Modus" aber immerhin dürfen wir wieder offiziell den Laden betreten. Aber an ein Quiltertreffen oder gemeinsame Kurse ist vorerst noch nicht zu denken.

Doch Kopf hoch - ich hab etwas für Euch. Damit ihr nicht ganz auf den monatlichen Ideen-Schub verzichten müsst hab ich Euch wieder etwas genäht. Ich hab den Trick selbst in einem meine zahllosen Patchworkbücher entdeckt. Allerdings hab ich ihn ein bisserl abgewandelt.

Wir brauchen dafür Stoffquadrate mit einer Größe von 10 x 10 Inch (oder 25 x 25 cm).

Seit heute ist die Katze aus dem Sack, ab Mitte der Woche müssen alle, die in ein Geschäft gehen wollen eine Maske vor dem Gesicht tragen.

Ich persönlich finde es eine sehr einfache Maßnahme um bewusst zu machen, dass da etwas ist, das man zwar nicht sieht uns aber trotzdem ziemlich zusetzen kann.

Um nicht noch den schon etwas angespannten Markt im Bereich der "Schutz"-Masken zu belasten gehen viele zur Eigenproduktion über. Eine gute Gelegenheit auch diesem Accessoire seine persönliche Note zu verleihen.

Und nebenbei ein paar Stoffreste wegzuarbeiten.

Tag 4 unseres Corona-Quilts.

Es geht ins Finish. Nachdem wir unsere Zöpfe soweit fertig haben kümmern wir uns heute um den Zusammenbau.

Das schaut auf den ersten Blick zwar recht einfach aus, birgt aber ein paar Probleme - leicht kann der Quilt zur Donauwelle mutieren, das wollen wir aber nicht.

 

Tag 3 unseres Corona-Quilts.

Heute wollen wir die "Zöpfe" nähen.

Am Ende dieses Tages werden wir das Grundgerüst unseres Corona-Quilts fertig haben.

Also Bügeleisen anheizen, Unterspulen vorbereiten und ran an die Maschine.

 

Jetzt geht's ans Zuschneiden!

Zuerst müssen wir uns aber noch eine Schablone anfertigen, aber dann bremst nix mehr.

Also Werkzeug raus und los geht's.

Sind wir uns Mal ehrlich, wenn wir bei unserem Quiltertreffen zusammenkommen halten wir den empfohlenen Mindestabstand nie und nimmer ein - so groß ist der ganze Laden gar nicht :).

Jeder von uns ist direkt oder indirekt vom Thema Risikogruppe betroffen! Daher war es für mich von Anfang an klar, dass unser Treffen auf Grund der derzeitigen Situation - Regierungsanweisung hin oder her - nicht stattfinden wird.

Ich hab mir natürlich was überlegt, damit Euch die Ideen nicht ausgehen. Und weil wir ja jetzt doch ein wenig mehr Zeit daheim verbringen, hab ich Euch ein ganzes Projekt mitgebracht. Ich habe meine Vorräte daheim durchforstet. Zum Vorschein ist ein "Scrap-Bag" (zu Deutsch soviel wie Mist-Sackerl - was aber definitiv nicht zutrifft) gekommen. Seht was daraus geworden ist. Sorry wegen der Bildqualität :)

 

Letztens, als ich wieder einmal so auf meinen Lieblingsseiten rumgesurft habe, fand ich ein Muster, dass mich fasziniert hat. Manche meinten, als ich es stolz hergezeigt habe, es schaut aus wie eine Kreissäge :)

Eigentlich macht man das wieder einmal mit einem Spezialtool. Aber wenn ich mir das Muster genauer ansehe, muss das doch auch mit herkömmlichen Linealen gehen.

Wir brauchen dafür nur ein Inch-Lineal das mindestens 12 Inch lang und 6 Inch breit ist.

Und los gehts...

Ich guck ja immer wieder wegen dem Mystery Quilt auf die Homepage von Bonnie Hunter. Und da seh ich ein ausgesprochen hübsches Muster mit dem Namen "Double Irish Chain" also "Doppelte Irische Kette". Und während ich mir so ihre Bilder vom Zuschnitt für den Block so ansehe denke ich mir: "Das muss doch einfacher gehen".

Und so ist es, der ganze Block lässt sich super in der Streifentechnik nähen.

Der Herbst zieht ins Land und damit krieg ich unweigerlich Lust Stoffe in warmen Braun- und Rottönen zu verarbeiten.

Es gibt ja einen Block Namens "Marple Leaf" den ich wunderschön finde, der aber in der Herstellung nach der herkömmlichen Stich-and-Flip-Methode einerseits ein bisserl mühsam und außerdem bei mir meistens schief wird.

Daher hab ich mir überlegt, ob es nicht eine rationallere Methode gibt?

Nach ein bisserl rumtüfteln kriegt man jetzt rasch zwei Blätter auf einmal und noch ein paar Bonus-Halbquadrat-Dreiecksblöcke ...

Ich sag's ja immer: "Wien ist Wildnis". Und das mein ich jetzt im besten Sinn!

Ich liebe diese Stadt gerade deswegen so, weil man hier sieht, dass sich auch Tiere sehr wohl fühlen können.

Hier der Beweis.

Beim heutigen Quiltertreffen war wieder viel Trubel im Laden. Wir haben viele tolle Werke bewundern dürfen und uns sehr ausgiebig über das Thema Restequilts unterhalten. Dazu passend hab ich einen Trick auf Lager, mit dem ein tolles Muster entsteht. Ideal zur Verwertung von Stoffresten - die hat ja praktisch niemand :)

Also los gehts ...

Heute Morgen wollte ich eigentlich nur ein bisserl vor mich hinnähen -aber wie ich meine kleine Bügelauflage ansehe, kommt mir das echte Mitleid. Die Arme ist ja schon komplett hinüber. Der Überzug (eh schon einmal auf die Rückseite umgedreht) ist entgültig zerrissen und so ist es an der Zeit wieder einmal eine Neue zu basteln.

Und weil das eigentlich ganz schnell geht, hab ich mir gedacht ich zeig Euch das gleich einmal. Und los geht's.

Letztens hat mir eine liebe Freundin erzählt, dass sie Oma wird. Und wie ich so durch meine alten Fotos durchblättere, fallen mir doch glatt die Bilder von einem Babyquilt in die Hände, den ich einmal für eine meiner Mitarbeiterinnen genäht habe.

Wegen der grauslichen Farben bitte ich um Entschuldigung - das Licht im Garten beim Fotografieren war sagen wir mal suboptimal :(

Warum er Happyfeet heißt liegt glaube ich auf der Hand. Die werdende Mami wollte nicht wissen, ob es ein Bub oder ein Mädchen wird - was ja eigentlich eh wurscht ist, Hauptsache gesund und quietschfidel. Also hab ich in meinen Büchern und Stoffkisten gekramt und rausgekommen ist dieser Quit. Wie immer größer als ursprünglich geplant, aber das stellte sich im Verlauf seiner Verwendung eher als Vorteil raus. Gemacht war er eigentlich ganz einfach ...

Nein - keine Angst, wir müssen nicht aus der Hofkirchnergasse ausziehen. Unser bester aller Netzanbieter hat uns freundlich darauf hingewiesen, dass die Software zu unserer Homepage schon dermassen alt ist, dass sie ein potentielles Sicherheitsrisiko darstellt. Als ran an die Tastatur und eine neue Homepage aufgebaut - sagt sich zwar leicht ist aber gar nicht so simpel. Doch jetzt ist es so weit - die Homepage von Quiltini ist "upgegraded".

Quiltini hat bald Geburtstag. Deswegen wollen wir Euch ein wenig "fordern". Wir rufen zum Quiltwettbewerb auf.

Das Quiltfest der Patchworkgilde Austria findet heuer in St. Pölten statt - und wir dürfen mit dabei sein. Sollen wir nur Precuts und Materialpackungen mitnehmen, oder doch wieder Ballen. Wir freuen uns schon riesig auf ein tolles Wochenende. Aber wir sind auch schon sehr aufgeregt. Dürfen wir Quiltini doch erstmals dem kritischten Publikum vorstellen, das es gibt. Der Quiltgemeinde Österreichs!

Der Oktober geht dem Ende zu und es ist wieder so weit. Wir holen die rollbare Budl aus dem Keller und stopfen 400 Stoffballen in unseren kleinen Bus. Seit Wochen haben wir schon Fleckerl zugeschnitten um allen Interessierten ausreichend Vorgeschnittenes bieten zu können. Das 2. Wiener Woll- und Stofffest ist da und wir sind mitten drin.

In Wien gibt es eine neue Fachmesse, die nur für Woll- und Stoffbegeisterte ist. Und wir dürfen dabei sein. Ein neues Abenteuer wartet auf uns - Quiltini goes Stofffest!

Im Oktober 2014 entdeckte ich beim Spazierengehen durch die Klosterneuburger Fußgängerzone einen unscheinbaren Zettel an einer Glastüre auf dem die Vermietung eines Geschäftslokals angeboten wurde. Mein kleiner Laden brauchte eh schon bald Gummiwände und so wurde der nächste Schritt gewagt ...

 

Seitdem ich den Stand am Weihnachtsmarkt am Karlsplatz hatte, hat mich der Gedanke an den eigenen Laden nicht mehr losgelassen. Im März bin ich dann zufällig an einem kleinen Geschäftslokal vorbeigefahren, dass zur Vermietung stand  - ein Wink des Schicksals! Der Lebenstraum vom eigenen Stoffladen wird Wirklichkeit...

Im November 2013 war es so weit, ich durfte meine Werke auf dem renomierten Kunsthandwerksmarkt am Wiener Karlsplatz ausstellen.